Polyethylen? Ja bitte!

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„Aha – das also sind die Beutel und Säcke aus Reutlingen“, schmunzelte das Ehepaar, das der Familie Mühlinghaus am dänischen Ostseestrand und strahlte die Entgegenkommenden offen an. „Beutel und Säcke aus Reutlingen“, das stand damals nicht nur auf den Firmenfahrzeugen, sondern auch auf dem Familienbus. Man wirbt ja, wo man kann.

Die Säcke und Beutel aus Reutlingen sind aus Polyethylen. „Das hat etwas zu tun mit der Geschichte unserer Firma“, erzählt Patrick Mühlinghaus, Inhaber und Geschäftsführer der dm-folien GmbH in Reutlingen-Betzingen.

Die Firma Polydress war ein Pfullinger Folienhersteller, bei dem sein Vater gearbeitet hatte, bevor er 1989 sein eigenes Unternehmen gründete. Polyethylen, so der Sohn des Firmengründers, sei der meist verwendete Kunststoff der Welt. Polyethylen bestehe lediglich aus Kohlen- und Wasserstoff. „Es verbrennt vollkommen rückstandsfrei zu Kohlendioxyd und Wasser“, sagt der Folienfachmann. Und es ist ein begehrter Rohstoff. Weil es sich unendlich oft verschmelzen lässt. „Polyethylen ist ein Thermoplast und verliert deshalb nichts von seiner Qualität. Etwa 90% des im Umlauf befindlichen Materials wird gesammelt und dem Produktionskreislauf wieder zugeführt. Polyethylen ist hygienisch, wasserdicht und reißfest.

Und auch Plastiktüten aus Polyethylen seien viel besser als ihr Ruf, so Mühlinghaus. „Für Papiertragetaschen wird die siebenfache Menge an Rohmaterialien benötigt.“ Zusätzlich seien hier Verbundstoffe nötig, die bei der Verbrennung ungesunder Rückstände hinterließen.

„Polyethylen? Find ich gut“, sagt Patrick Mühlinghaus.
Der Kunststoff ist transparent, schön für Verpackungen, unbedenklich in der Herstellungen. Grundwasser und Luft bleiben sauber. Bei der Herstellung genau so wie auch bei der Weiterverarbeitung oder der Entsorgung.

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